Pétanque Verein "Red Boule" e.V. Bad Segeberg-Wahlstedt
Pétanque Verein "Red Boule" e.V.Bad Segeberg-Wahlstedt

Ja, das gibt es tatsächlich: Boden lesen!

(Foto: Stefan Polte, Noer)

Pétanque wird auf jedem Boden gespielt, was erhebliche Anforderungen an die individuelle Wurftechnik stellt.

 

Ähnlich wie beim Golf lesen die Spieler (vor allem beim Legen) den Boden. Die Beschaffenheit des Bodens, kleine und große Unebenheiten, kleine und große Hindernisse sowie die Löcher, die von bereits gespielten Kugeln gemacht wurden, müssen in die Wurfplanung einbezogen werden.

 

Bei schwierigen Bodenverhältnissen also erkundet der Spieler das Spielfeld (auch in der Hocke sitzend) von mehreren Seiten. Hindernisse dürfen während einer Aufnahme grundsätzlich nicht entfernt werden. Das Loch, das beim Auftreffen der Kugel auf dem Boden entsteht, darf nur vor dem direkt folgenden Wurf dicht gemacht werden. Das "Loch wegmachen" ist eine taktische Variante. Dabei ist entscheidend ob der Aufschlagpunkt (das Donnée) von der eigenen Mannschaft noch einmal genutzt werden soll und ob zu erwarten ist, dass der Gegner diesen benutzen will.

 

Ein ebenes, glattes Spielfeld oder Banden sind nicht erforderlich. Sehr weicher Boden macht das Spiel uninteressanter. Ein glatter, fester Boden macht das Spiel unkalkulierbar und zufälliger. Ideal sind Parkwege, Aschenplätze und halt "Bouleplätze".

 

Und bei seitlichem Gefälle des Geländes sollte man beherzigen: Immer am Berg spielen, nie im Tal.

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